Madeira – Auf den Spuren von Christoph Kolumbus | Botanischer Garten

Wer immer schon mal wissen wollte, wie es sich anfühlt wie Christoph Kolumbus einst über die
Weltmeere zu fahren, kann dies auf Madeira tun. Denn hier liegt der exakte Nachbau des berühmten Flaggschiffes “Santa Maria”. 1997 begann der Bau auf Madeira, welcher genau ein Jahr dauerte.
Auf einer dreistündigen Tour über den Atlantik kommt Ihr in den Genuss eines unglaublichen Segeltörns, den Ihr so schnell nicht mehr vergessen werdet. Also auf auf Ihr Landratten und kommt an Bord, aber vergesst nicht die See ist rau, die Wellen hoch. So manch einer hat sich dabei schon überschätzt wie auch auf unserer Tour. Solltet Ihr also das Schaukeln nicht gut vertragen, nehmt lieber Abstand von der Reise um die Welt. Das Abenteuer startet direkt im Hafen von Funchal. Zweimal am Tag um 10.30 sowie um 15 Uhr schmeisst die Santa Maria die Motoren an. Ja Ihr habt richtig gehört, unsere Santa Maria ist ein wenig moderner als früher. Kolumbus hätte sich sicherlich gefreut. Bei einem tollen Blick auf die Stadt verlassen wir also Funchal in Richtung Azoren.



Nach gut 30 Minuten sind wir so weit aufs Meer rausgefahren, dass es Zeit wird, die Segel zu hissen und die Motoren abzustellen. Schließlich sind wir ja auf den Spuren von Kolumbus unterwegs und der hatte ja bekanntlich keine Motoren. Also hoch auf dem Mast und die Segel losmachen.

Mit unglaublichen 5 Knoten segelten wir nun die Küste entlang. Der Wind pfiff uns um die Ohren, das Schiff schaukelte nur so hin und her in den Wellen des Atlantiks. Unglaublich schön bei diesem Wetter.


Die Segel sind gesetzt. Unser Schiff steuerte langsam auf die Nordküste Madeiras zu. Einfach herrlich mit so einem Segelschiff durch das Meer zu fahren.

Leider muss auch dieses Abendteuer irgendwann zu Ende gehen. Nach 3 Stunden waren wir wieder im Hafen von Madeira.

Mit der Seilbahn zum botanischen Garten

Das war uns für den Tag noch nicht genug Action. Also ab ins Auto und zum anderen Ende der Stadt, wo die Seilbahn Richtung Monte und den Tropical Garden auf uns wartete.


Hoch über den Dächern von Funchal fährt also die Seilbahn nach Monte. Gut das die Seilbahn in den Türen Fenster hat die geöffnet werden können und somit gute Möglichkeiten zum fotografieren hat. Vier Kreuzfahrtschiffe mit ungefähr 15000 Personen lagen seit heute Morgen im Hafen.


Die Fahrt auf den Berg dauert ca. 20 Minuten. Am Eingang zur Seilbahn kann man sich auch direkt ein Ticket für den Tropical Garden oder den botanischen Garten kaufen. Somit spart ihr ein klein wenig Geld. Wir sind wie schon geschrieben in den Tropical Garden gegangen, da dieser uns einfach mehr interessiert hat.


Wasserfälle, Statuen und Bachläufe durchziehen den Garten.


Das Eingangstor verrät schon wo es nun hingeht. Genau in den japanischen Garten.


Es ist zwar nicht die Terrakota Armee, aber dennoch sehr schön anzusehen.

“The Lake” einer der schönsten Punkte im gesamten Garten wie wir finden. Dieser hat unzählige Wasserfälle und Wasserspiele. Hier lässt es sich gut aushalten und ist super für eine kleine Pause.



Direkt neben “The Lake” befindet sich der Palast. Dieses Gebäude wurde 1897 bis 1943 als Hotel Monte Palace genutzt. Nachdem der Eigentümer Alfredo Guilherme Rodrigues 1943 starb und die Familie das Hotel nicht weiterführte, ging es in die Hände der Bank über.



Wir machten uns wieder auf Richtung Funchal. Also wieder hoch zur Seilbahn und ab in die Stadt. Unten angekommen legte ein Kreuzfahrtschiff nachdem anderen ab. Hier die Royal Princess.


Jetzt sind wir noch schnell zum Dolce Vita Shopping Center gefahren um ein paar Getränke zu kaufen und dann zum Abendessen ins Hotel gefahren. Keine Sorge der Tag ist noch nicht zu Ende! Wir sind nachdem guten Essen noch mal rausgefahren, um uns den Sonnenuntergang oberhalb Funchals anzuschauen.


Wir hoffen euch hat auch der Bericht vom dritten Tag gefallen.

2017-12-27T13:04:48+00:00

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